18.09.2013

Es ist vorbei - Die Windparkpläne im Waldjuwel "Großer Hau" sind vom Tisch.

Danke an all jene, die uns unterstützt und mitgeholfen haben, die Natur und den Wald zu schützen.









Die Homepage wird bis auf weiteres nicht mehr aktualisiert werden.
Danke-Plakat

DANKE !

Nachdem nun das Thema Windpark im Großen Hau ein Ende gefunden hat, möchten wir uns im Namen der Bürgerinitiative Waldjuwel und des NABU Horb herzlich bedanken.

Unser Dank gilt allen, die sich bei der Abstimmung gegen eine Klage entschieden haben und somit dem international geltenden Arten- und Naturschutzrecht Respekt zollen.
Danke an alle, die uns hier vor Ort unterstützt und ihre individuellen Fähigkeiten eingebracht haben.
Dank den Spezialisten und Fachleuten, die uns ihr Wissen zur Verfügung gestellt haben.
Danke den Senioren und ihren Familien, die den Wald gepflanzt, gehegt und gepflegt haben und uns an ihren langjährigen Erfahrungen teilhaben ließen.
Danke auch dem Forst, der diesen Wald über Förstergenerationen pflegte und so herrlich heranwachsen ließ.
Danke all den unzähligen Helfern und Helfershelfern, die immer zur rechten Zeit bereit waren mit anzupacken und uns mit Rat und Tat zur Seite standen, wenn wir an unsere Grenzen zu stoßen drohten.
Danke für die Solidarität von allen, die sich mit uns verbunden fühlen.

Wir haben alle viel neues Wissen und Erfahrungen der unterschiedlichsten Art sammeln dürfen und sind nun noch mehr mit dem Waldjuwel und seinen Tieren und Pflanzen verbunden. Wir konnten mithelfen, dass ein wundervolles Stück Heimat für die Tier- und Pflanzenwelt, für uns und die nachfolgenden Generationen erhalten bleiben darf.

Bürgerinitiative Waldjuwel und NABU Horb

                       27.08.2013

Rotmilan überm Wald    Rotmilane überfliegen den Wald Rotmilan überm Wald

Neues von der Presse

Nach einer Pressekonferenz am Freitag, den 26. August zur neuen Sachlage, nach Offenlegung aller Unterlagen von LUBW und RP, erschienen folgende Presseberichte:

Der Schwabo titelt am Samstag, den 27.August
OB: "Dann sind wir verraten und verkauft"
Hier ist der Link zum vollständigen Bericht

Die Neckar Chronik titelte:
Oberbürgermeister Peter Rosenberger spricht dem Regierungspräsidium Karlsruhe die Kompetenz ab
Hier ist der Link zum leider verschlüsselten und kostenpflichtigen Artikel

In diesem Zuge veröffentlichen wir hier abschließend unsere an die Presse verschickte Pressemitteilung, da die Veröffentlichung teilweise nicht in unserem Sinne geschah, beziehungsweise von der Stadtverwaltung im Mitteilungsblatt nicht erwünscht war.

Pressemitteilung der Petenten NABU-Horb, BI Waldjuwel-Horb

Am 21. August fand ein Treffen zwischen Herrn Norbert Beck MdL dem Berichterstatter für unsere Petition, Herrn Thomas Roth dem Geschäftsführer des CDU Kreisverbandes Freudenstadt, Vertretern des NABU-Horb und Vertretern der BI Waldjuwel-Horb statt, bei dem der Ortstermin des Petitionsausschusses am 3. September besprochen werden sollte.

Aufgrund der neuen Sachlage, dass das Regierungspräsidium aus arten- und naturschutzrechtlichen Gründen den Teilflächennutzungsplan nicht genehmigt hat, ist auch das Ziel der Petition erfüllt. Herr Beck teilte uns mit, dass der Ortstermin am 3. September auf seinen Vorschlag hin, nicht stattfinden wird. Die Petition soll formal zu Ende gebracht werden und im Rahmen einer Sammelabstimmung im Petitionsausschuss und im Landtag eingebracht werden. Es ist nicht mehr erforderlich, diese als Einzelentscheidung zu Ende zu führen.

Der Petitionsausschuss hat uns hierüber inzwischen schriftlich benachrichtigt.

Sollte eine Folgepetition erforderlich werden, so kann diese auf der Basis der ursprünglichen Petition eingereicht werden, wobei die eingereichten Unterlagen der ersten Petition Gültigkeit behalten. Diese Unterlagen (16-seitige Petition, Unterschriftenlisten von über 3.700 Unterzeichnern, Untersuchungsergebnisse des Milanspezialisten Herrn Walz, Stellungnahme des NABU-Horb, Erklärungen des Ornithologen Peter Südbeck, Stellungnahme der namhaften Ornithologen ÖKOTOP Kerstin und Ubbo Mammen, zahlreiche Bilddokumentationen, chronologischer Verfahrensablauf, Presseartikel, Kartenmaterial aus dem neuen Potenzialatlas, Grundlagenkarten des Regionalverbandes) standen dem städtischen Gutachten gegenüber und waren wohl mit ausschlaggebend für die Entscheidung der Behörden.

Wir wünschen uns, dass es nicht notwendig sein wird, eine Folgepetition einzureichen.

Zitat OB Rosenberger bei der Unterschriftenübergabe im Rathaus am 15.06.2012, Schwabo: „Wenn sich zum Beispiel herausstellt, dass der Rotmilan dort fliegt, dann geht es nicht.“
Herr Rosenberger Sie hatten Recht – es geht wirklich nicht! Die viertgrößte Rotmilanpopulation Baden-Württembergs brütet im und um den „Großen Hau“.

Das Ministerium für ländlichen Raum und Verbraucherschutz (Minister Bonde), das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft (Minister Untersteller), das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur (Minister Herrmann), das Regierungspräsidium Karlsruhe, der NABU-Landesverband Baden-Württemberg, sowie mehrere deutschlandweit anerkannte, erfahrende Ornithologen und Milanspezialisten sind der Auffassung, dass im „Großen Hau“ kein Windpark gebaut werden darf. – Diesen Entscheidungsträgern und Fachleuten gegenüber steht die Stadt Horb mit einem Gutachten, das erhebliche Mängel aufweist, und das lt. Pressebericht (Südwestpresse vom 06.07.2013) vom Investor MVV bezahlt wurde.

Wir freuen uns über die Entscheidung des Regierungspräsidiums und der drei zuständigen Ministerien und danken allen Vereinen und allen 3.700 Bürgern, die unsere Petition unterstützt haben. Wir freuen uns für Fauna und Flora dieses einzigartigen Waldgebietes und für die Menschen, die sich für den „Großen Hau“ eingesetzt haben. Wir freuen uns, dass die vergangenen fünfzehn Monate Arbeit, in denen uns dieses Thema Tag und Nacht beschäftigt und viel Kraft gekostet hat, zu Ende sind.
Während dieser Zeit sind viele neue Freundschaften zwischen den Beteiligten von NABU, BI und Weidegemeinschaft entstanden. Diese werden erhalten bleiben, genauso wie die Population unserer Milane. Wir werden uns weiterhin zusammen für den „Großen Hau“ und seine Bewohner einsetzen!

NABU-Horb, BI Waldjuwel-Horb


                       18.08.2013

2_Rotmilane

NABU Landesverband Baden-Württemberg: Windkraft im Großen Hau nicht zulässig!

Der NABU Landesverband kommt zum eindeutigen Schluss, dass ein Windpark im Großen Hau unzulässig ist. Als wesentlicher Grund wird auf die außergewöhnlich hohe Rotmilandichte in diesem Gebiet verwiesen. Damit erfährt die Entscheidung des Regierungspräsidiums Karlsruhe eine klare und eindeutige Unterstützung.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie auf der Seite des NABU-Landesverbandes Baden-Württemberg - Pressemitteilung vom 18.08.2013
oder am schnellsten auf direktem Weg gleich hier




                       15.08.2013

RotmilanmitBeute

Das RP Karlsruhe lehnt die Genehmigung des Teilflächennutzungsplanes "Windenergie" ab

Liebe Unterstützer der Petition des NABU-Horb und der BI Waldjuwel-Horb, liebe Naturfreunde,

wir bedanken uns bei Euch/Ihnen allen für jegliche Unterstützung und teilen Euch/Ihnen hiermit folgende Neuigkeit mit:

Im Rahmen des Genehmigungsverfahrens des Teilflächennutzungsplans "Windenergie" ist das Regierungspräsidium zu dem Ergebnis gekommen, dass es den Teilflächennutzungsplan nicht genehmigen kann, da diesem arten- und naturschutzrechtliche Vorschriften entgegenstehen.
Diese Auffassung teilen auch das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft sowie das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur.

Über den weiteren Verlauf des Petitionsverfahrens kann im Augenblick noch keine Aussage gemacht werden.

Auf diese gute Nachricht hin, haben wir viele Anrufe und mails erhalten, die uns gedankt und uns gar beglückwünscht haben.

z.B.: "Toll, toll, toll - das ist eine starke Sache ! Es ist schön zu spüren, dass es noch ein Gerechtigkeitsbewusstsein gibt, das sich an Inhalten orientiert und seien es solche, die von einer Minderheit vertreten werden ! Mit herzlichem Gruß M."

oder: "Glückwunsch, Gratulation…das hätte ich nie gedacht…Bürgerprotest lohnt sich also doch! ...Ihr könnt stolz auf Euch sein…Ich freu mich für Euch…Lieben Gruß aus Stuttgart G."



Hier einige links zu aktuellen Presseberichten:
"Rotmilane stoppen den Windpark" - Schwarzwälder Bote - 15.8.13
"Greifvögel stoppen Windpark" - Badisches Tagblatt
"Neue Standorte suchen" - Schwarzwälder Bote 14.8.13 - 21.00 Uhr
"Regierung weisst OB_Kritik zurück" - Schwarzwälder Bote 14.8.13 - 21.00 Uhr
"Schlussstrich unter den Windpark machen" - Schwarzwälder Bote 14.8.13 - 21.00 Uhr
"Regierungspräsidium kippt Windpark" - Schwarzwälder Bote 14.8.13 - 7.29 Uhr
"Regierungspräsidium genehmigt Teilflächennutzungsplan Windenergie aus Artenschutzgründen nicht" - Neckar-Chronik Horb 14.8.13
"Landesanstalt für Umwelt gibt NABU-Gutachter recht" - Schwarzwälder Bote 13.8.13 - 21.00 Uhr


                       28.06.2013

                  und 05.07.2013

QB-Baum

Bäume im "Großen Hau" bekamen geheimnisvolle Markierungen

Einige der schönsten und größten Bäume entlang des Hauptweges im "Großen Hau" sowie im Landschaftsschutzgebiet haben seit Neustem geheimnisvolle Markierungen in unterschiedlichen Farben. Meist sind die Buchstaben "QB" festzustellen.

Der Forst weiss nichts darüber und ist selbst überrascht.

Wer kann dieses Rätsel lösen ?

=> 05.07.2013 - Des Rätsels Lösung:
Der Energieversorger MVV/Investor hat Vogel- und Fledermausgutachter beauftragt artenschutzrechtliche Untersuchungen bezüglich der Windradstandorte im Großen Hau vorzunehmen. Dabei werden offensichtlich Bäume mit verschiedenen Markierungen versehen.
Das alles geschieht – zumindest bislang heimlich – wie bei Fledermaus- und Vogelgutachten wurden die Naturschutzverbände wieder nicht informiert.
Siehe dazu auch den Artikel im Schwarzwälder Boten
                       25.06.2013

Recherche -
Chronologischer Ablauf




Klimaneutrale Komune - Windenergieplanung "Großer Hau" in Bezug auf die Bürgerbeteiliung und Tranzparenz beim geplanten Windpark

Die Stadtverwaltung weist immer wieder darauf hin, dass die Idee zu einem Windpark im Rahmen der Bürgerbeteiligung zur „Klimaneutralen Kommune“ im Jahr 2011 entstanden ist.

Anhand des von uns recherchierten chronologischen Ablaufs lässt sich jedoch erkennen, dass der Standort des geplanten Windparks im Waldgebiet „Großer Hau“ schon im Vorfeld festlag, da genau dort schon einen Monat noch bevor die erste öffentliche Auftaktveranstaltung zum allgemeinen Klimaschutzkonzepte der Stadt Horb stattfand, mit den Beobachtungen der Fledermäuse begonnen wurde. Link auf Gesamtrecherche

Weitere Infos dazu wurden am 29.6.2013 vom Schwarzwälder Boten veröffentlicht. Artikel lesen!
                       18.06.2013

Der Wespen-bussard ist auch wieder da !

Heute Morgen konnten - ca. 1,5 km von der geplanten Windparkfläche entfernt - diese tollen Aufnahmen gemacht werden.

Der Wespenbussard, obwohl schwer erkennbar, wurde auch schon einige Male gesehen.

























Wespenbussard
                       02.06.2013

Mehrere Hundert Augenzeugen sahen bis zu 30 Milane - live!

Das Waldfest in und um den „Großen Hau“ war dank der zahlreich erschienenen Waldfreunde, der Akteure und des guten Wetters wirklich ein Fest der besonderen Art. Hunderte von Naturliebhabern hatten sich eingefunden um diesen besonderen Wald und seine Bewohner kennen zu lernen. Alle angebotenen Spaziergänge fanden großen Anklang. Ab 8.00 Uhr morgens konnte man im Wald an den verschiedensten Stellen neugierigen Gruppen begegnen die sich zu den angebotenen Themen informieren wollten.

Das Schafhaus war diesmal nicht nur Restaurant und Küche, sondern auch noch Kino!

Infolge des großen Interesses wurde der Film „Das Jahr des Rotmilans“ sogar 3 mal gezeigt. Der Hauptdarsteller des Films, der Rotmilan, konnte von den Kinogängern nicht nur im Film, sondern auch über dem Schafhaus, und von den Spaziergängern über den Feldern und über dem Wald beobachtet werden. Insgesamt waren ca. 20-30 Milane life zu sehen.
Waldfest_2.6.13 Die Veranstalter bedanken sich bei den Spendern, den Gästen, den Kindern, den Akteuren und namentlich bei Dr. Timm Kern für das große Interesse und den Besuch und bei allen Helfern und Kuchenspendern für Ihr Engagement!

Förderverein für Landschaftspflege Rexingen e.V , NABU Horb e.V, BI- Waldjuwel-Horb
                       28.05.2013

Einladung zu unserem Waldfest


Am Sonntag, den 2. Juni 2013 findet bereits ab 7.30 Uhr beim Schafhaus in Rexingen ein "Waldfest" der ganz besonderen Art statt.
Die Veranstalter sind: NABU Horb e.V., Förderverein für Landschaftspflege Rexingen e.V. und BI-Waldjuwel-Horb laden ein.

Mit dieser Veranstaltung wollen wir die Öffentlichkeit über unseren Wald informieren und erklären, warum dieses Waldgebiet mit seinen Milanen besonders schützenswert ist.

Lassen Sie sich überraschen!

Für Kinder wird ein separates Programm durchgeführt.

Freuen Sie sich auf diesen informativen und ereignisreichen Tag!









Waldfest
                       20.05.2013

Stellungnahme des Büros für angewandte Landschaftsökologie ÖKOTOP K.Mammen & U.Mammen GbR zur Windparkplanung der Verwaltungs- gemeinschaft Horb im Waldgebiet "Großer Hau"

Eines der renomiertesten Gutachterbüros, ÖKOTOP K.Mammem & U.Mammen, hat zu den
der Stadt Horb vorliegenden Vogelgutachten eine Stellungnahme erarbeitet:

Hier die Schlussfolgerung:
" ... Der Bau von Windkraftanlagen im Waldgebiet "Großer Hau" ist mit den gesetzlich verankerten Zielen des Natur- und Artenschutzes
nicht vereinbahr. Noch ist es nicht zu spät. aus den Fehlern, die in anderen Regionen Deutschlands, z.B. Sachsen-Anhalt, gemacht
wurden, zu lernen.

Das Waldgebiet Großer Hau liegt in einem Rotmilan-Dichtezentrum in Baden-Württemberg und es brüten mehrere Paare
in weniger al 1 km zum geplanten Windpark. Insbesondere für den Rotmilan würde sich nach der Errichtung der WKA das
Tötungsrisiko signifikant erhöhen.

Auch die durch die Stadt Horb vorgelegten Gutachten belegen nicht die Unbedenklichkeit des Vorhaben...."

Die komplette Stellungnahme finden Sie unter: NABU Horb - Aktuelles oder gleich direkt unter: Stellungnahme



                       13.05.2013

Milane über dem Wald


Seit mehreren Tagen hält sich eine größere Gruppe von Milanen bei uns auf. Man kann sehr gut beobachten, wie sie Ihre Nahrungshabitate anfliegen. Wir haben mehrfach zwischen 20 bis 30 Milane gezählt. Allein auf diesem Bild fliegen 10 Milane über dem Wald - einige kann man noch auf den Bäumen sitzend erkennen.

















Greife
                       27.04.2013
Waldspaziergang mit unserem Landtags- abgeordneten Dr. Tim Kern im "Großen Hau"




Dr. Tim Kern ist gegen die Windkraftpläne der Stadt Horb

Zitat Neckarchronik Horb vom 27.04.2013: "...Der FDP-Landtagsabgeordnete Dr. Timm Kern besuchte 3 Stunden lang die möglichen Flächen der Windparkanlage. Sein Fazit: Die ökologischen und finanziellen Risiken seien unverantwortlich...".
Weiter heisst es dort: "... Nach allem was ich hier gesehen und erfahren habe, wäre die Realisierung der Windparkanlage verheerend!..."
"... Als Ironie des Schicksals bezeichnete es Tim Kern, als während seines Besuches ein Rotmilan genau über einem der angedachten Windkraftstandorte kreiste - den das städtische Gutachten als unkritisch eingestuft habe...".

Den vollständigen Text finden Sie auf der Homepage von Dr. Timm Kern
                       26.03.2013
Petition    200 Seiten mit Unterschriften


Die Petition wurde eingereicht!

Inzwischen sind über 3.700 Bürger gegen die Fortsetzung der Windparkplanung im "Großen Hau"
und damit gegen die Entscheidung des Gemeinderats.

So also sieht gelebte Demokratie und Bürgerbeteiligung in Horb aus. Nicht nur, dass der Wille von über 3.700 Bürgern den Entscheidern völlig gleichgültig zu sein scheint, sondern auch, dass all die vielen Argumente, die gegen dieses Projekt sprechen, völlig ignoriert werden.

Mögen nun viele Leute, die sich mit dem Thema befassen, ein anderes und besseres Urteil fällen! - Das wünschen wir uns!

                       19.03.2013

  Weit über 3.000   Bürger haben       unterschrieben


Aktueller Stand der Unterschriftensammlung für die Petition

Gesammelt wurde vor den örtlichen Supermärkten und vor allem in den Gemeinden rund um das Waldgebiet, in dem der Windpark gebaut werden soll, nachdem dort die Infoflyer verteilt worden waren.

Mehr als 2 Drittel der dort angetroffenen Personen haben uns mit Ihrer Unterschrift unterstützt. - Viele sind sogar selbst aktiv geworden und haben uns bei der Unterschriftensammlung geholfen. Die Unterschriftenaktion hat gezeigt, dass es in den umliegenden Gemeinden Grünmettstetten, Bittelbronn, Dettlingen, Dießen, Dettingen, Ihlingen und Rexingen einen breiten Konsens gegen die Windparkplanung im "Großen Hau" gibt.
Dieses eindeutige Votum sollte von allen klar denkenden Volksvertretern ernst genommen werden.

Herzlichen Dank an alle Mitbürger für ihren Zuspruch und ihre Mithilfe!

                       15.03.2013

Die Stellungnahme der Stadtverwaltung zu den Einwänden zur Auslegung des Teilflächennutzungsplanes sind nun online abrufbar. Hier der Link .





Besonders interessant fanden wir, dass sogar die Stadt Horb in Ihrer Stellungnahme darstellt, dass nur auf ca. 45 ha. der insgesamt 88 ha großen Konzentrationszone das 60-Prozent-Referenzertragskriterium errreicht wird. Diese 45 ha liegen im Landschaftsschutzgebiet und das Regierungspräsidium Karlsruhe sieht hier bei der Genehmigungsfähigkeit der Teilflächnennutzungsplanänderung Probleme, da gegen die Regeln der Landschaftsschutzgebietsverordung verstoßen wird.

Auch der Regionalverband Nordschwarzwald mahnt wiederholt an, dass die Windwerte in großen Teilen des "Großen Hau" nicht die vom Regionalverband angesetzten Werte erreichen und bittet um Vorlage der Windmessdaten.

Nach Auffassung der unteren Naturschutzbehörde des Landratsamts Freudenstadt besteht, im Hinblick auf die mögliche Verletzung artenschutzrechtlicher Verbotsvorschriften, ein rechtliches Risiko, da vom Gutachterbüro BFL der empfohlene Beobachtungszeitraum unterschritten wurde.

Diese ist nur ein kleiner Auszug aus dem mehrhundertseitigen Werk.
                       13.02.2013

        Petition














Information zur Petition

Für den Fall, dass der Gemeinderat Horb beschließt, das Waldgebiet "Großer Hau" im Teilflächennutzungsplan als Konzentrationszone für Windenergieanlagen auszuweisen, werden die Bürgerinitiative und der NABU-Horb zusammen beim Petitionsausschuss des Landtags von Baden-Württemberg eine Petition einreichen.

Im Hauptantrag werden wir den Petitionsausschuss bitten, dem Landtag zu empfehlen, dass auf der Grundlage des vom NABU-Horb beauftragten Gutachtens im "Großen Hau" keine Konzentrationszone für Windenergieanlagen ausgewiesen werden darf.

In den Nebenanträgen werden wir alternativ dazu um ein weiteres (drittes) Gutachten bitten und den Petitionsausschuss ersuchen, er möge beim Landtag darauf hinwirken, dass dem Naturschutz und der Sicherung der Biodiversität Vorrang vor Windenergieanlagen in einem Gebiet mit geringer Windhöffigkeit, und damit auch geringer Wirtschaftlichkeit, einzuräumen ist.

Für diese Petition werden wir eine Unterschriftensammlung durchführen. Mit Ihrer Unterschrift unterstützen Sie die Petition und zeigen dadurch Ihre Verantwortung gegenüber der Natur und deren Schutz.
Falls Sie uns bei der Unterschriftensammlung aktiv unterstützen wollen, können Sie unter folgender e-mail Adresse ein Unterschriftenblatt als pdf anfordern: info@waldjuwel-horb.de

Wir bedanken uns schon jetzt für jede einzelne Unterschrift!
Karte-Flyer Neue und überarbeitete Karten vom "Plangebiet"

13.02.2013 - Wir haben unsere Rubrik "Karten" überarbeitet. Gehen Sie über die Navigation (links) auf Karten oder klicken Sie hier: Karten

Die Potentialfläche für den geplanten Windpark liegt im Naturpark Schwarzwald (Mitte/Nord) und ca. die Hälfte davon im Landschaftsschutzgebiet. Unmittelbar daneben ist das Naturschutzgebiet Dießenser Tal

Die gemessenen Windstärken liegen nur bei schwachen 5,0 und 5,5 m/s in 100 m Höhe.





NabuHorb Stellungnahme

22.01.2013 - Die Stellungnahme des NABU Horb e.V. im Namen des NABU Landesverbands Baden-Württemberg e.V.
zur Aufstellung des sachlichen Teilflächennutzungsplanes und Errichtung eines Windparks im Waldgebiet “Großer Hau”
zwischen Dießen, Bittelbronn, Grünmettstetten und Rexingen finden Sie auf der Homepage des NABU Horb unter dem Link:

Zum NABU Horb oder dem direkten Link zur Stellungnahme des NABU

Zur Stellungnahme der Bürgerinitiative Waldjuwel-Horb gehen Sie über den Link: "Unser Ziel" oder klicken hier => Stellungnahme der Bürgerinitiative
Termin:

18.01.2013




Infos und Diskussionsrunde zu Windkraftprojekten mit dem Landtagsabgeordneten Wolfgang Raufelder

Am Freitag, den 18.01.2013 findet um 19.00 Uhr im Gasthaus Germania in Horb eine Veranstaltung der "Grünen" statt.

Zitat: "...Dieser Abend soll zur Information, auch kontroversen und hoffentlich befriedenden Diskussion in der Windkraftfrage am „Großen Hau“ in Rexingen dienen.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. ..."
17.12.2012

NEU:

Spendenkonto

Wir haben ein Spendenkonto einrichten lassen!

Herzlichen Dank für die ständig größer werdende moralische und aktive Unterstützung. Doch wir benötigen auch noch etwas Geld zur Realisierung notwendiger Maßnahmen (Schaufenstergestaltung, Plakataktion, Rechtsbeistand, Material- und Werbekosten, etc ... ). Dazu wurde nun ein Spendenkonto eingerichtet. (Hinweis: Da wir kein Verein sind, können gespendete Beträge steuerlich nicht verrechnet werden.)
Wer also mit ein paar Euros helfen will, kann dies per Überweisung oder Einzahlung auf das Konto:
"Bürgerinitiative Waldjuwel" - Konto-Nummer: 72 090 006 - bei der Raiffeisenbank Horb (BLZ: 600 697 98)
gerne tun. Schon im voraus herzlichen Dank dafür !

12.12.2012
Abgabe der Anregungen



Ein herzlichen Dankeschön an alle, denen die Natur und die Heimat wichtiger ist, als Pacht für die Stadt und Profit für einen externen Investor auf Kosten aller Stromverbraucher!


Die Bürgerinitiative wächst!

Wir bedanken uns bei über 400 Unterzeichnern , die die 6-seitige Stellungnahme der Bürgerinitiative zur öffentlichen Auslegung (2.Bürgerbeteiligung) des sachlichen Teilflächennutzungsplanes "Windenergie" mittragen und diese unterzeichnet haben.
Wir bedanken uns bei allen, die sich die Zeit genommen haben eine persönliche Stellungnahme zu formulieren.
Wir freuen uns vor allem über den großen Zuspruch aus unserer Nachbargemeinde im Tal auf der anderen Seite des Waldgebietes "Großer Hau" sowie über die spontane Hilfe aus anderen Stadtteilen und bedanken uns dafür.
Wir bedanken uns herzlich beim Förderverein für Landschaftspflege für seine Unterstützung.
Vor allem bedanken wir uns beim Naturschutzbund-Horb für sein riesengroßes Engagement!

Liebe Horber, die Ihr eine besonders enge Beziehung zur Natur habt, wir sind noch nicht am Ziel. Wir werden auch weiterhin Eure Hilfe benötigen.
04.12.2012
Schaufenster in Rexingen



Die Wälder gehen den Menschen voran, die Wüsten folgen ihnen. (Franciose René Chateaubriant)






















Schaufenster
29.11.2012
Auslegung des neuen Teilflächennutzungsplanes "Windenergie"
bis zum 12.12.2012






















Poster Die Stadtverwaltung Horb hat einen neuen Entwurf des Teilflächennutzungsplanes "Windenergie" bis zum 12. Dezember 2012 öffentlich ausgelegt.

In dieser Zeit kann jeder Einwände bei der Stadtverwaltung gegen dieses Vorhaben, im "Großen Hau" einen Windpark zu errichten, vorbringen z.B. Verlust des Naherholungswertes, Angst vor Minderung des Immobilienwertes, Standortnachteile, Schäden im Wald, ......
Die Einwände müssen schriftlich erfolgen.

Wir weisen zudem alle Bürgerinnen und Bürger, die bereits während der ersten Auslegungsphase Einwände eingereicht haben, darauf hin, dass sie diese wiederholt vorbringen müssen!

Wir sind gerne bereit, Sie bei Ihren Einwänden zu unterstützen - mit Rat und Tat.
Wenn wir nichts tun, haben wir schon verloren.

Hilfestellung bei den Einwänden und weitere Informationen können Sie bei unserem nächsten Treffen erhalten: Dienstag, 4. Dezember 2012 um 19.30 Uhr im Gasthaus "Sonne" in Rexingen.

Alle, denen unser Wald am Herzen liegt, sind willkommen !!!

Die Bürgerinitiative Waldjuwel-Horb

25.11.2012:
Auch andere berichten in der Zwischenzeit über die Situation bei uns in Horb

" ... Stadt Horb (Schwarzwald) stützt sich bei ihren wahnwitzigen Windpark-Planungen „Großer Hau“ im „Naturpark Schwarzwald Mitte / Nord“ auf äußerst lückenhaftes Vogel-Gutachten. ..."
Den ganzen Artikel lesen unter: Aktuelles von Gegenwind-Husarenhof

21.11.2012:
Waldzustandsbericht 2012 - Baden-Württemberg

36 % der Waldflächen in Baden-Württemberg sind deutlich geschädigt !

Nach dem aktuell erschienenen Waldzustandsbericht 2012 hat sich der Zustand der Baden-Württembergischen Wälder in diesem Jahr verschlechtert. Der Anteil geschädigter Flächen ist von 33 % (Vorjahr) auf 36 % gestiegen.

Detailierte Informationen finden Sie unter: forstpraxis.de

Dies ist ein weiterer Grund, gesunde Wälder zu erhalten und zu schützen. Es kann nicht zielführend sein, intakte und "klima-positive Wälder" zu opfern, um damit relativ wenig "klima-neutralen Strom" zu produzieren.

13.11.2012:
Auch den ganzen Dienstag über konnten noch kleinere Kranichformationen
(ca. 50 Exemplare pro Gruppe) beobachtet werden.


Das Bild wurde am Rexinger Sportplatz um 18.11 Uhr aufgenommen. Die Kraniche zogen in südwestlicher Richtung über den Großen Hau hinweg.












Kranichzug

Kranich Großer Kranichzug am 12.11.2012

In der Nacht vom Montag auf Dienstag zwischen ca. 23.30 Uhr und 01.00 Uhr ging ein sehr großer Kranichzug (oder mehrere Gruppen) über uns hinweg. Dies jedenfalls wird von vielen Bürgern aus Horb, Ihlingen, Rexingen und den Heidehöfen berichtet. Teilweise sollen die Vögel auch auf Hausdächern gelandet sein.

Bild links: Ein toter Kranich wurde am Morgen nach dem Zug zwischen Bittelbronn und Dettlingen aufgefunden.

Nachdem heute Morgen auf dem Höhenrücken zwischen Oberiflingen und Dürrenmettstetten alle Windräder still standen, ist davon auszugehen, dass dies glücklicherweise auch in der Nacht so war. (Gemessene Windstärke in der Nacht: zwischen ca. 1,4 m/sec. und 2,8 m/sec.)
05.11.2012:
Energiewende – Ausbau der Windenergie
Veranstaltung im RP Karlsruhe



Pfeil
Am 05.11.2012 fand im Regierungspräsidium in Karlsruhe ein Forum mit Beiträgen zur Energiewende statt. Die Vorträge befassten sich unter anderem mit dem Thema Windkraft und Artenschutz. Danach erfolgte ein offener Erfahrungsaustausch, bei dem klar wurde, dass viele Fragen noch nicht beantwortet werden konnten, da die ressortübergreifende Abstimmung zum Thema Artenschutz und Windkraft derzeit noch nicht abgeschlossen ist. Dazu soll es noch im Dezember eine Dienstbesprechung mit den Landratsämtern, dem RP Karlsruhe und den Regionalverbänden mit dem Thema Flächennutzungsplan, Genehmigungsverfahren und Handhabung der Planungshinweise geben.

Folgende wichtige Hinweise wurden jedoch schon gegeben:

-Kann im Plangebiet keine Windenergieanlage wirtschaftlich betrieben werden, ist der Flächennutzungsplan abwägungsfehlerhaft und vollzugsunfähig.

-Je geringer die Windhöffigkeit, desto weniger zählt Windenergie bei den Abwägungen mit entgegenstehenden Belangen.

-Flächennutzungspläne können rückwirkend ungültig werden, wenn Horste nicht richtig berücksichtigt wurden.

-In Flächennutzungspläne können Höhenbegrenzungen für Windenergieanlagen mit eingebracht werden.


08.11.2012:
Infoveranstaltung zum Thema "Windpark im Großen Hau"





Am 8.11.2012 fand die zweite Infoveranstaltung zum Thema "Windpark im Großen Hau" statt. Näheres darüber berichtete die Presse selektiv. Die wichtigste Mitteilung der Stadt bestand in der Bekanntgabe der Auslegungsfrist zur erneuten Öffentlichkeitsbeteiligung.

Vom 12.11. bis 12.12.2012 hat nun wieder jeder Bürger die Möglichkeit, den aktuellen Entwurf zum Windparkprojekt einzusehen. Entweder auf der Stadtverwaltung bei Herrn Klein oder im Internet unter: Unsere Stadt (Horb) - Aktuelles - Öffentlichkeitsbeteiligungen (Windpark). Eventuelle "Anregungen" (Einsprüche) müssen bis zum 12.12.2012 bei der Stadt eingegangen sein . - Also alles nochmals von vorne.
Die Potenzialfläche für den Windpark nun etwas kleiner und bietet Platz für maximal 5 Windräder.

Farbenfroher Herbstspaziergang
im Bereich der verkleinerten Potentialfläche im Süden des großen Hau.

Sogar Spaziergänger aus Dettensee und Bildechingen genossen Ihren Sonntag-Nachmittag im Großen Hau.
Ausgerüstet mit Wanderkarten und Vesper wollten Sie sich ein Bild von der nunmehr berühmten Schönheit und Artenvielfalt machen. Es zog gleichermaßen Familien mit Kinderwagen, Paare, Fotografen und Pferdekutschenfahrer in die prächtige Herbstkulisse.





Ara2


Mit etwas Glück konnte man am Sonntag, den 21. Oktober, unsere zur Zeit seltenste Vogelart, den Papageien Charly, ganz in der Nähe des Waldes entdecken. Er machte einen interessierten und zufriedenen Eindruck.



Ara
Nachtrag: Nach 6 Monaten in Freiheit konnte der Ara (lt. Schwabo vom 8. Dezember 2012) wieder eingefangen werden und ist jetzt wieder bei seinem Besitzer in Sulz-Mühlheim. "Charly machs gut und bis zum nächsten Sommer!"

Herbst

Der Papagei,
ein Gelbbrust-Ara fliegt immer noch !

Neben der großen Artenvielfalt in und um den Großen Hau fliegt auch seit einigen Wochen der in Mühlheim am Bach ausgerissene Papagei "Charly".
Man sah ihn schon einige Male mit einer Gruppe Krähen umher ziehen und er scheint sich wohl zu fühlen.



Die Fotos wurden von Adelheid Asprion
am 6. 10.1012 zwischen den Rexinger Siedlerhöfen und dem Waldgebiet "Großer Hau" aufgenommen.







Papagei
Aktuelles aus der Südwest-Presse
vom 5. Oktober 2012














Auszug aus der Pressemitteilung des Nabu-Horb


"... Der Horber Naturschutzbund sieht Mängel im Vogelgutachten, das im Auftrag der Stadt Horb für das Windpark-Untersuchungsgebiet im Großen Hau erstellt worden ist. ..."

Unter anderem wird thematisiert, dass "... die Zugvogelerhebung aus Sicht des Artenschutzes nicht vollständig ist, da in der Hauptzugzeit der Rot- und Schwarzmilane (vom 10. - 20. Oktober 2011) nicht beobachtet wurde. Es besteht sogar der Verdacht, dass sich in der Nähe ein gemeinschaftlicher Schlaf- oder Sammelplatz von Rotmilanen befinden könnte. Allein bei der großen Anzahl ziehender Rotmilane durch den Raum (am 9. Oktober 2011 innerhalb von 3-4 Vormittagsstunden 90 Rotmilane) sind Kollisionen vorprogrammiert. Die Schlussfolgerung der BFL, dass der Windpark in diesem Wald möglich sei, ist daher aus artenschutzrechtlicher Sicht nicht nachvollziehbar. ..."
" ... Soweit die Nabu-Ortsgruppe, die davon ausgeht, dass der Untersuchungsbericht von Herrn Walz auch bei der Entscheidung der Stadt, im Sinne der von der Stadt Horb angestrebten Transparenz und Bürgerbeteiligung voll berücksichtigt wird. ..."

Den vollständigen Artikel finden Sie hier


Ornithologische Gutachten


Das Ornithologische Fachgutachten (Zug-, Brut- und Rastvögel) ist seit 2. Oktober 2012 auf der Internetseite der
Stadt Horb. Mit dabei sind auch 3 Karten.


Somit liegen nun
2 Untersuchungen vor.
Und diese beiden Untersuchungen sind besser als nur eine.


Wir haben für Sie die wesentlichen Punkte beim Thema: Kollisionsgefährdete Brutvogelarten
zusammen gestellt.


Der zweite vollständige Bericht zur Erfassung von Milanrevieren steht unter NABU Horb
ebenfalls mit Überflugkarte. Die Kurzfassung dazu finden Sie weiter unten in dieser Rubrik.

















































































































Synopse
Leistungsschau "Neckarwoche"

Politisches Weißwurstfrühstück des CDU Stadtverbandes Horb am 29.09.2012 im Festzelt






Windkraft

Teilnehmer: Carmina Brenner (Präsidentin des Statistischen Landesamtes), Martin Keppler (IHK Geschäftsführer), Peter Hauk (Vorsitzender der CDU Landtagsfraktion) und Peter Rosenberger (Oberbürgermeister Horb)
Moderator: von Michael Zerhusen.

Zum Thema Windkraft äußerte sich Peter Hauk eindeutig. Windräder sollen nur dort gebaut werden,
" ... wo der Wind mit deutlich mehr als 6 Meter/Sekunde weht ..."

Peter Rosenberger sieht dies hingegen anders, denn die Windstärken im vorgesehenen Windkraftgebiet der Stadt Horb erreichen sogar in 140 m Höhe je nach Standort nur 5,25 - 5,75 Meter/Sekunde.
Falter Fimtipp: "Das grüne Wunder - unser Wald"

Zur Zeit läuft in einigen Kinos die Dokumentation "Das grüne Wunder - unser Wald".
Eine kurze Filmbeschreibung finden Sie auf der Homepage der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg.

Jeder hat seine eigene Vorstellung "vom Wald", der hier in der Gegend immer ganz in der Nähe liegt. Dieser Film zeigt uns, bewusster hinzuschauen und Neues zu entdecken. Er dokumentiert die Artenvielfalt im Deutschen Wald. Der Naturfilmer Jan Haft hat 6 Jahre daran gearbeitet.
Als kleiner Vorgeschmack hier der Link auf den Film-Trailer
Horst_1 Horstfund am Rexinger Ortsrand

Am Sonntag dem 23. September 2012 fanden zwei Spaziergänger am Waldrand in einer Kiefer einen Horst.
Dieser liegt ca. 1.000 m von der geplanten Windparkfläche und ca. 100 m vom Ortsrand enfernt.

Immer wieder ist von Horsten die Rede und wie schwer diese zu finden sind. Dieser Fund war ein absoluter Zufall. Der Horst wurde mit Reisig und Ästen in einer Kieferkrone gebaut. Siehe Bild links.
Ahorn Die Artenvielfalt unseres Waldes

Am 21.09.2012 haben wir bei einem Spaziergang mit Förster Peter Daiker erfahren, welche Baumarten im Waldgebiet heimisch sind: Wir fanden folgende Nadelbäume: Weißtanne, Europäische Lärche, Rottanne (=Fichte), Douglasie, Gemeine Kiefer, Schwarzkiefer und Eibe.
Dazu gibt es verschiedene Laubbaumarten. Neben der häufigen Rotbuche (=gemeine Buche) gibt es auch Bergahorn, Spitzahorn, Feldahorn, Esche, Eiche, Kirsche, Birke, Walnuss, Hainbuche, Linde, Vogelbeere, Eisbeere, Pappel und Speierling . (Die Aufzählung der Arten ist jeweils nach Häufigkeit sortiert) Diese Artenvielfalt ist vielleicht ein Anreiz, selbst auf Entdeckungsreise zu gehen.
Bäume sind auf der Erde die größten und eindrucksvollsten Lebewesen. Manche von ihnen können mehrere hundert Jahre alt werden. Zum Beispiel Tannen, Kiefern, Fichten und Lärchen können bis zu 600 Lebensjahre erreichen, Linden sogar 1.500 Jahre.
Es macht also schon einen Unterschied, ob man eine Maisfeld mäht oder einen Wald rodet. Was aber nichts damit zu tun hat, dass zum Erhalt von Gesundheit und Stabilität des Waldes im Zuge von Durchforstungen immer wieder einzelne Bäume entnommen werden müssen.
Milan_1 Podiumsdiskussion: "Windkraft im "Großen Hau" - Fluch oder Segen?

Am 14.09.2012 fand im Kloster in Horb eine Podiumsdiskussion statt. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Der größte Anteil der Besucher kam aus Rexingen.
Die Diskussion wurde im wesentlichen vom Atomkraft-Ausstieg, von der klimaneutralen Kommune, dem Naturschutzes und hier besonders der Biodiversität und dem Artenschutz geprägt.
Uneinig war man sich nur in der Priorität des Natur- und Artenschutzes. Während für die eine Gruppierung schon heute alle Fakten auf dem Tisch liegen (der Bericht des Milanspezialisten Herrn Walz, das Brutvogel-Zwischengutachten und das Vogelzug-Zwischengutachten sowie das Fledermausgutachten), möchte die Stadtverwaltung noch auf die endgültigen Fassungen warten, die bis Ende September fertig sein sollen.
Mehr dazu auf der Internetseite der Neckarchronik Horb.
Schwarzmilan Schwarzmilane

Auch der Schwarzmilan gehört zu den kollissionsgefährdeten Greifvogelarten. Der vom NABU-Horb beauftragte Milanexperte hat am Rande des Windpark-Planungsgebietes ein Schwarzmilan-Revier festgestellt.
Nach heutiger Schätzung leben in Baden Württemberg nur noch 750 Schwarzmilan-Brutpaare. Seit längerem gehen die Bestände zurück.
Am 3. September konnten von NABU-Chef Dr. Baumann und CDU Fraktionschef Peter Hauk in Mössingen zwei gesund gepflegte Schwarzmilane wieder in die Freiheit entlassen werden. Den vollständigen Bericht dazu finden Sie auf der Homepage des NABU-Baden-Württemberg.